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Maya-Kalender (Tzolkin)
Das Maya-Orakel, Ariel Spilsbury/Michael Bryner
Das Maya-Orakel wurde im NewSpirit-Forum empfohlen und besteht aus dem Buch und einem Satz von 44 Karten (die 20 Sternglyphen, 13 Zahlen und 11 Linsen), die zusammen in einem Schuber verstaut sind. Das Buch ist denke ich eine tolle Ergänzung zur Literatur von Johann Kössner. Es wird detailliert auf die Sternglyphen (Siegel) und die Zahlen (Töne) eingegangen. Zusätzlich werden 11 sogenannte “Linsen” beschrieben. Die Bezeichnung “Orakel” ist für viele vielleicht missverständlich, denn es geht beim Maya-Orakel nicht um eine Vorhersage der Zukunft mithilfe der Karten. Vielmehr geht es um die Auslösung persönlicher Erkenntnisprozesse durch Meditation über die archetypischen Symbole auf den einzelnen Karten. Das Orakel hilft also durch verschiedene Fragestellungen verbunden mit dem Ziehen von Karten dabei, tiefer in sich selbst zu gelangen und dabei natürlich auch Fragestellungen des aktuellen Lebens zu lösen.
“Das Maya-Orakel, ein wunderbarer Begleiter für Meditation, Bewußtseinsarbeit und Therapie, ist sicher eines der fortschrittlichsten Werkzeuge persönlicher Transformation. Nicht nur für Harmonie in uns und auf Erden zu sorgen, sondern uns auch harmonisch in das größere KOSMISCHE GESCHEHEN einzufügen, wird in diesen Zeiten planetarischer Erneuerung drängende Aufgabe.” (Ausschnitt aus dem Umschlagtext)
Inhalt des Buches ist nicht die Struktur des Tzolkin, sondern die Bedeutung der einzelnen archetypischen Symbole als Weg zu unserem Inneren. Meiner Meinung nach wirklich interessant!
Das Götterorakel von Yucatan, Pio Martinez, Pietro Bandini 
Dieses Buch führe ich hier der Vollständigkeit halber auf. Ich empfehle es nicht, wenn man tiefere spirituelle Einsichten sucht. Es beschreibt recht gut das Kalendersystem der Maya, Tzolkin (der magische 260-Tages-Kalender) und Haab (365-Tages-Sonnen-Kalender), sowie die Verzahnung dieser Kalender ineinander (die Kalenderrunde). Einen großen Teil des Buches nimmt ein vollständiger Kalender von 1950 bis 2002 (genau ein 52 jähriger Durchlauf) ein, dem man für jeden Tag das Datum gemäß Tzolkin und Haab entnehmen kann. Weitere Teile sind das Tzolkin-Orakel und das Haab-Orakel. Was mir allerdings nicht gefallen hat, ist die Beschreibung der einzelnen Tagesgottheiten (Siegel). Diese sind sehr stark polarisiert und nicht sehr allgemein interpretierbar. Im Gegensatz zum oben beschriebenen Buch “Das Maya-Orakel” und auch zur Literatur von Johann Kössner konnte ich mich in der Beschreibung meines Geburtskins Ix-3 (Geburtstag im Maya-kalender Tzolkin) überhaupt nicht finden. Die Beschreibung des Charakters enthält einen einzigen Satz, der zutreffend ist, während sich die restlichen 80% des Abschnitts um Gärtnerei und Innendekoration drehen! Nach der Beschreibung müsste ich demnach begeisterter Gärtner sein und habe die Idealberufe Dekorateur, Gärtner, Kindergärtner oder Kleinkunst. Nee, voll daneben! :-( Die Beschreibung der Töne/Zahlengötter 1 bis 13 ist extrem kurz (nur jeweils 8 Zeilen!). Fazit: allenfalls geeignet, um einen Überblick über das Kalendersystem an sich zu bekommen!
Weitere Literatur über den Maya-Kalender gibt auf dem Maya-Webserver www.maya.at von Johann Kössner
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